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Mönchsgemeinschaft: Mönchtum als Lebensform

Das Mönchtum ist kein Beruf wie Lehrer, Handwerker, oder auch Pfarrer, sondern eine christliche Lebensform.

Es geht im Grunde – für Mönche und für alle Christen – immer um den Versuch,
den eigenen Lebensweg zu gestalten im Bewusstsein der lebendigen und lebenschaffenden Verbundenheit mit Gott, die ER selbst uns geschenkt hat, und um den Versuch, zu tun, was Gott uns aufgetragen hat.

Um diese Lebenswidmung an Gott zu stützen, ist schon früh das Mönchtum als Lebensform, als durch bestimmte Gestaltungselemente geprägte Lebensweise, entstanden – neben der Ehe und anderen Formen des Allein- und Miteinanderlebens von Christen.

Innerhalb der Lebensform des Mönchtums sind ganz unterschiedliche Berufstätigkeiten möglich – soweit sie eben mit der Lebensform vereinbar sind: handwerkliche, wissenschaftliche, künstlerische und natürlich auch seelsorgliche Berufe. Die Mönche sind ja wie alle Christen Teil der Kirche, und damit eingebunden in deren Leben und Dienst – auch die unter ihnen, die keinen kirchlich-seelsorglichen Beruf ausüben und die Mönchsgemeinschaft als ganze.

Das Mönchtum hat bis heute verschiedene Gestaltungselemente, die ins Auge fallen:
Das Leben in Gemeinschaft mit Gebet und Arbeit
Die sexuelle Enthaltsamkeit
Die Gütergemeinschaft
Die Unterordnung unter die Autorität des Abtes (Leiter der Mönchsgemeinschaft)

Diese Elemente sind nicht Selbstzweck. Sie dienen schon gar nicht dem Ziel, einen Status
höherer Wertigkeit als Christ zu erreichen. Sie haben noch nicht einmal vorwiegend praktische Beweggründe – etwa um seelsorgliche Aufgaben besser bewältigen zu können oder das Funktionieren des Zusammenlebens im Kloster zu erleichtern. Sondern sie wollen in erster Linie dem Mönch helfen, durch und in den Höhen und Tiefen des Lebensweges die Ausrichtung auf Gott wach zu halten.

Über die Jahrhunderte hinweg haben Frauen und Männer erfahren, dass die Gestaltungselemente des Mönchtums zum Katalysator werden können für die zentrale christliche Frage:

Versuche ich aus dem Bewusstsein zu leben
ich bin mit Gott selbst und seinem unzerstörbaren Leben verbunden
in mir lebt Seine Kraft, der Heilige Geist, der mich von innen heraus zum Guten stärkt – jenseits meiner Stärken und Schwächen und über mein Bemühen hinaus
Gott wird mein eigenes Leben und unsere Welt noch viel tiefer als ich ahne und mir vorstelle, zur Ganzheit, Reife und Erfüllung führen?
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© Foto: Huysburg
 

Foto: Benedikt, der – auch bei Gegenwind – mit seinem Regelbuch unterwegs ist. Skulptur des hl. Benedikt im künftigen Innenhof unseres Kreuzgangs. (Bildhauer: Erich Peukert, Quedlinburg)


 
DER GUTE EIFER DER MÖNCHE

(aus Kapitel 72 der Regel des heiligen Benedikt, eine Art Vermächtnis an seine Brüder)
 
"Wie es einen bitteren und bösen Eifer gibt, der von Gott trennt und zur Hölle führt, so gibt es den guten Eifer, der von den Sünden trennt, zu Gott und zum ewigen Leben führt. Diesen guten Eifer sollen also die Mönche mit glühender Liebe in die Tat umsetzen, das bedeutet: Sie sollen einander in gegenseitiger Achtung zuvorkommen; ihre körper-
lichen und charakterlichen Schwächen sollen sie mit unerschöpflicher Geduld ertragen; im gegenseitigen Gehorsam sollen sie mitein-
ander wetteifern; keiner achte auf das eigene Wohl, sondern mehr auf das des anderen; die Bruderliebe sollen sie einander selbstlos erweisen; in Liebe sollen sie Gott fürchten; ihrem Abt seien sie in aufrichtiger und demütiger Liebe zugetan. Christus sollen sie überhaupt nichts vorziehen. Er führe uns gemeinsam zum ewigen Leben."

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